¡Nuevos espaguetis bajos en carbohidratos con todo el sabor!

Shileo Lower Carb Spaghetti Produktfoto

Kennst du das? Du möchtest einfach mal einen riesigen Berg Spaghetti essen, ohne vorher die Kohlenhydratmenge auf die Nudel genau zu berechnen — oder ohne danach mit einer großen Menge aktivem Insulin im Körper rumzulaufen, das beim Sport oder bei Bewegung im Weg ist?

Aus genau diesem Wunsch ist die GI Pasta von Zuckerschmuck in unser Sortiment gekommen. Drei Sorten, alle mit niedrigem glykämischen Index, hohem Eiweiß-Anteil und deutlich mehr Ballaststoffen als klassische Hartweizennudeln. Hier mein ehrlicher Praxis-Test als T1-Diabetikerin.


Auf einen Blick: GI Pasta in drei Sorten

Die wichtigsten Specs aus der Hersteller-Angabe:

  • Sorten: Spaghetti, Fusilli, Penne (jeweils 250 g)
  • Glykämischer Index: 38 (= niedrig, klassische Pasta liegt bei rund 70)
  • Eiweiß-Anteil: 32 % mehr als normale Hartweizen-Pasta (Penne und Fusilli), 45 % mehr (Spaghetti)
  • Ballaststoffe: 112 % mehr (Penne und Fusilli), 146 % mehr (Spaghetti) als klassische Hartweizennudeln
  • Geschmack und Konsistenz: kaum Unterschied zu normaler Pasta — Bissfestigkeit identisch
  • Geeignet für: Low-Carb-Ernährung, High-Protein-Ernährung, niedrig-glykämische Kost

Mein Selbsttest: 2 Teller Spaghetti, nur 3 BE Bolus

Ich bin Sonja, lebe seit 35 Jahren mit Typ-1-Diabetes und nutze einen Loop aus Mylife Ypsopump und Dexcom G6 (über die Mylife CamAPS fx App). Hier mein Praxis-Test mit der GI Pasta:

Für 2 große Teller Spaghetti, ohne Drück-Ess-Abstand (also ohne den klassischen Vorab-Bolus 15 Minuten vor der Mahlzeit), habe ich nur einen Bolus für 3 BE (= 36 g Kohlenhydrate) abgegeben. Die theoretische KH-Menge nach Packungsangabe wäre deutlich höher gewesen, aber der niedrige GI-Wert plus der hohe Eiweiß-Anteil verlangsamen den Blutzucker-Anstieg deutlich.

Das Ergebnis: mein Blutzucker blieb im gesunden Bereich, ohne die übliche Achterbahn nach einer klassischen Pasta-Mahlzeit. Kein plötzlicher Anstieg, kein scharfer Abfall danach. Genau das, was ich von einer Low-Carb-High-Protein-Pasta erwartet hatte.

Sonja Spörlein Selbsttest GI Pasta — stabiler Glukoseverlauf in Mylife CamAPS fx mit Dexcom G6 und Ypsopump

Wichtig: das ist mein persönlicher Erfahrungsbericht, keine Therapieempfehlung. Jeder Körper reagiert anders. Die individuelle Bolus-Berechnung gehört in die Hand deiner diabetologischen Praxis.


Warum reagiert der Blutzucker so stabil?

Drei Eigenschaften der GI Pasta wirken in der Praxis zusammen:

Niedriger glykämischer Index (GI 38). Der GI gibt an, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzucker hebt — niedrige Werte bedeuten langsamer Anstieg. Klassische Hartweizen-Spaghetti liegen bei rund 70, die GI Pasta bei 38.

Hoher Eiweiß-Anteil. Eiweiß verlangsamt die Magenentleerung und damit auch die Kohlenhydrat-Aufnahme. Die GI Pasta hat zwischen 32 und 45 Prozent mehr Eiweiß als normale Pasta, je nach Sorte. Praktisch heißt das: weniger steiler Anstieg, längere Sättigung.

Hoher Ballaststoff-Anteil. Ballaststoffe binden Wasser im Magen und verlangsamen die Verdauung zusätzlich. Mehr als das Doppelte (112 bis 146 Prozent mehr) gegenüber Hartweizen-Pasta.

Das passt zu den DDG-Praxisempfehlungen 2024, die ballaststoffreiche und niedrig-glykämische Lebensmittel als Therapie-unterstützend einordnen [1].


Wie schmecken die GI Pasta wirklich?

Geschmacklich kaum Unterschied zur klassischen Hartweizen-Pasta — das war für uns die größte Überraschung beim ersten Test. Bissfestigkeit, Kochzeit, Aufnahme von Saucen: alles wie gewohnt. Lieblings-Rezepte aus unserer Test-Küche: Spaghetti Bolognese, Fusilli mit Pesto, Penne all'Arrabiata.

Wer den ausführlichen Produkt-Steckbrief mit allen Nährwerten und einer Step-by-Step-Bewertung lesen will, findet ihn in unserem Hauptartikel unsere neuen blutzuckerfreundlichen Low-Carb-Nudeln sind da. Mehr Low-Carb-Lebensmittel insgesamt findest du in unserem Low-Carb-Sortiment.


GI Pasta vs. normale Spaghetti im Vergleich

Die kurze Übersicht für den Praxis-Vergleich:

Eigenschaft Normale Hartweizen-Spaghetti GI Pasta (Zuckerschmuck)
Glykämischer Index ~70 (hoch) 38 (niedrig)
Eiweiß-Anteil Standard +32 bis +45 % mehr
Ballaststoffe Standard +112 bis +146 % mehr
Bolus-Praxis (meine Erfahrung) voller Bolus, oft Drück-Ess-Abstand nötig reduzierter Bolus, kein Drück-Ess-Abstand bei mir
Sättigung moderat länger (Eiweiß + Ballaststoffe)
Geschmack und Konsistenz vertraut nahezu identisch

Aus meiner Sicht: wer Pasta liebt und gleichzeitig den Bolus reduzieren oder den Drück-Ess-Abstand sparen will, kommt mit der GI Pasta deutlich entspannter durch die Mahlzeit.


Häufige Fragen rund um die GI Pasta

Wie viel Bolus brauche ich für eine Portion GI Pasta?

Aus meiner Erfahrung deutlich weniger als bei normalen Spaghetti — bei mir hat ein Bolus für rund die Hälfte der theoretischen KH-Menge funktioniert, ohne Drück-Ess-Abstand. Das ist keine Therapieempfehlung. Die individuelle Bolus-Berechnung gehört in die Hand deiner diabetologischen Praxis.

Welche Sorten gibt es?

Drei Sorten, jeweils 250 g pro Packung: Spaghetti (Bestseller), Fusilli und Penne. Viele Diabuddies bestellen Spaghetti und Fusilli oder Penne und Spaghetti gleich zusammen — das deckt die häufigsten Rezept-Bedürfnisse ab.

Wie schmeckt die GI Pasta im Vergleich zu normalen Nudeln?

Erstaunlich nah am Original, das war auch beim ersten Familien-Test der Konsens. Bissfestigkeit, Kochverhalten und Saucen-Aufnahme sind nahezu identisch zu klassischer Hartweizen-Pasta — der Unterschied wird vor allem nach der Mahlzeit sichtbar, nicht im Geschmack.

Ist die GI Pasta auch für Typ-2-Diabetes oder Sportler geeignet?

Niedriger glykämischer Index plus hoher Eiweißanteil sind grundsätzlich Eigenschaften, die viele Menschen suchen — Sportler für den Muskelaufbau, ernährungsbewusste Esser für die Sättigung, Menschen mit Diabetes für stabilere Blutzuckerverläufe. Ob sie konkret zu deiner individuellen Situation passt, klär bitte mit deiner ärztlichen oder ernährungsberatungslichen Praxis ab.

Wo finde ich weitere Low-Carb-Lebensmittel?

Unser komplettes Low-Carb-Sortiment bündelt zuckerfreie Süßigkeiten, Pasta, Snacks und mehr. Speziell zur GI Pasta gibt es einen ausführlicheren Steckbrief im Schwester-Artikel blutzuckerfreundliche Low-Carb-Nudeln.


Quellen und Hinweise

Falls du tiefer einsteigen willst:

  1. Freckmann G, Eichenlaub M, Pleus S, et al. Glukosemessung und -kontrolle bei Patienten mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes. Diabetologie und Stoffwechsel 2024;19(S 02). Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Verfügbar unter: DDG-Praxisempfehlungen 2024 (PDF).
  2. Zuckerschmuck. GI Pasta Spaghetti, Fusilli und Penne — Hersteller-Angaben zu Zutatenliste, Nährwerten und glykämischem Index. Auf der Produktverpackung sowie auf der jeweiligen Produktseite.

Hinweis: Dieser Artikel ist mein persönlicher Erfahrungsbericht und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsberatungsliche Beratung. Bei Fragen zur Bolus-Berechnung oder zur Therapie-Anpassung wende dich bitte an deine diabetologische oder ärztliche Praxis.

Probiere die GI Pasta in deiner Lieblings-Sorte: Spaghetti · Fusilli · Penne

Liebe Grüße, deine Sonja 

Sonja Spörlein & Julia Becker

Nuestros autores

Sonja Spörlein & Julia Becker

Redacción de Zuckerschmuck
Sonja Spörlein fundó Zuckerschmuck en 2015 y vive con diabetes tipo 1 desde los siete años. En los artículos y productos se refleja lo que ella misma ha necesitado de niña, como estudiante, en el trabajo, al hacer deporte y como madre de dos hijos. Julia es la mano derecha de Sonja en Zuckerschmuck y le gusta escribir artículos para el blog; desarrolló su diabetes tipo 1 durante el embarazo. Sonja utiliza una bomba Ypsopump en un sistema de asa cerrada CamAPS-FX con Dexcom, y Julia una bomba Kaleido con Dexcom. Ambas escriben desde su propia experiencia cotidiana.
Dra. med. Ilka Simon-Wagner

Revisado por un especialista en la materia

Dra. med. Ilka Simon-Wagner

Especialista en Medicina Interna y Diabetología
Ilka Simon-Wagner es especialista en diabetología y medicina interna y dirige en tercera generación la consulta del Oberes Tor en Lichtenfels, que asumió de su padre en 1998. Su especialidad es la diabetología, con una consulta propia para el cuidado de los pies y un centro de formación, que ofrece sesiones individuales y grupales sobre alimentación, diabetes e hipertensión. La consulta es un centro docente reconocido de la FAU Erlangen-Núremberg.